BAUWENS. entwickeln. optimieren. bauen.BAUWENS. entwickeln. optimieren. bauen.

Update

  • Nachhaltig bauen 2.0
  • Anschauen: die Bauwens-Zentrale
  • Architektur: Kunst für den Alltag
  • Urbane Zukunft

Talk

Im Interview: Prof. Dr. Linda O`Riordan

„Es geht nicht nur darum, ein ‚nettes‘ Unternehmen zu sein."

Engagement

Masterplan für Köln

Albert Speers Visionen für die Rheinmetropole

Update

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Referenzen

Anschauen: die Bauwens-Zentrale

„Erst formt der Mensch das Gebäude, dann formt das Gebäude die Menschen“, sagt Dr. Patrick Adenauer. Und meint damit die Bauwens Unternehmenszentrale im Gereonsviertel. Wie das Gebäude im Herzen von Köln die Kommunikation unter den Mitarbeitern fördert, warum es seine Besucher begeistert und wie es Energie spart, erfahren Sie im neuen Bauwens-Film:

 

Energieeffizienz

Nachhaltig bauen 2.0

Experten vernetzen und nachhaltiges Bauen weiterentwickeln – auch dafür eignen sich soziale Netzwerke im Web 2.0. Die neue Plattform Construction21.eu bringt europaweit Experten zusammen und informiert über aktuelle Trends und Projekte. Finanziert wird das Netzwerk von der Europäischen Union innerhalb des Programms „Intelligente Energie Europa“.

 

Construction21.eu

Stadtentwicklung

Mobilität im Wandel

Kein eigenes Auto besitzen? Immer mehr Menschen können sich mit dem Gedanken anfreunden. Gerade die Einwohner der Metropolregionen sind offen für einen Mix aus verschiedenen Transportmitteln. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „The Future of Mobility“ der Unternehmensberatung Oliver Wyman und der ESB Business School. Befragt wurden knapp 3.000 Personen aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Shanghai und Singapur.

 

Studie "Mobilität im Wandel" / PDF

Ausstellung

Architektur: Kunst für den Alltag

Bis zum 20. Januar 2013 zeigt die Vitra Design Museum Gallery in Weil am Rhein Arbeiten des österreichischen Bildhauers und Installationskünstlers Erwin Wurm. Seine Werke verstehen Haus und Heim als Repräsentanten persönlicher Geschichte, Verfassung und Identifikation. Ähnlichkeiten mit den Bauten von Frank Gehry, Zaha Hadid oder Herzog & de Meuron erweisen sich dabei als nicht bloß zufällig, sondern drücken aus, welchen Stellenwert Architektur als Kunst für den Alltag einnimmt.

 

www.design-museum.de

Melting House II, Erwin Wurm, 2009 © Foto: Kunstmuseum Bonn

Nachhaltigkeit

Die besten Öko-Apps

Schlaue Apps kennen die Antworten auf (fast) alle Fragen – und helfen sogar im Alltag: Was steckt in Lebensmitteln? Wie spare ich Energie? Welchen Fisch kann ich ohne Bedenken kaufen? Die zehn ökologischsten Apps finden Sie hier:

 

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App

Gebäude-Bilderbuch

Eine Art Gebäude-Bilderbuch ist die Online-Plattform OpenBuildings: Sie sammelt Architektur auf der ganzen Welt und bietet Fotos, Videos und Hintergrundinfos. Mitsammeln kann jeder, der sich registriert. Die passende App lässt sich kostenlos auf der Webseite herunterladen.

 

www.openbuildings.com

Stadtentwicklung

Urbane Zukunft

Wie werden unsere Städte in Zukunft aussehen? Das Online-Projekt „Urbanology“ gibt erste Antworten. Spielerisch errechnet es die Stadt, die schon heute unserer Vorstellung von morgen am nächsten kommt. Neugierig? Dann einfach hier zehn zukunftsweisende Fragen beantworten: 

 

„Urbanology“-Projekt

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Update

EnEV 2013

EnEV 2013: Mehr Energie einsparen

Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) nimmt konkrete Formen an: Um die europäische Gebäuderichtlinie in nationales Recht umzusetzen, müssen das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) und die EnEV 2009 novelliert werden. Am 15. Oktober 2012 haben die zuständigen Ministerien den Entwurf zur Änderung der EnEV in die Anhörung der Länder und Spitzenverbände gegeben. Im Frühjahr 2013 soll die Novellierung von der Bundesregierung beschlossen werden und Anfang 2014 in Kraft treten. Der Hintergrund der EnEV-Änderung: Ab 2021 müssen Neubauten ein Niedrigstenergieniveau einhalten, für öffentliche Gebäude gilt das bereits ab 2019. So sieht es die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden vor. Ein Niedrigstenergiegebäude weist danach eine Gesamtenergieeffizienz auf, die nahezu gegen Null geht. Zu einem wesentlichen Teil soll der Energiebedarf aus erneuerbaren Quellen gespeist werden. „Daran wird deutlich, dass die Anforderungen an die Gesamtenergieeffizienz aus der EnEV immer mehr mit dem Erneuerbare Energien-Wärme-Gesetz, kurz EEWärmeG, verschmolzen werden“, so Dipl.-Ing. Johannes Römer, geschäftsführender Gesellschafter von TOHR Bauphysik in Bergisch Gladbach.

 

„Technische Weiterentwicklungen sind eingeflossen.“

Dipl.-Ing. Johannes Römer, TOHR Bauphysik

 

Beim Nachweis des Jahres-Primärenergiebedarfs werde es aber beim Referenzgebäudeverfahren nach DIN 18599 – Energetische Bewertung von Gebäuden – bleiben. Einziger Unterschied: Während sich die EnEV 2009 noch auf die Normenfassung Februar 2007 bezieht, verweist die neue EnEV auf die Normenausgabe Dezember 2011. „Darin sind technische Weiterentwicklungen und umfangreichere Datenbanken zur Nutzung von Umweltenergie eingeflossen“, so Römer. „Die Energieversorger haben zum Beispiel den regenerativen Anteil bei der Stromerzeugung erhöht. Deshalb wird beim EnEV-Nachweis der Primärenergiefaktor für Strom, der nicht aus erneuerbaren Energien stammt, vom Faktor 2,7 auf 2,4 gesenkt.“

 

„Die Dämmstoffstärken werden um jeweils etwa zwei Zentimeter anwachsen.“

Dipl.-Ing. Johannes Römer, TOHR Bauphysik

 

Im Durchschnitt hebt die neue EnEV die Anforderungen an die Gebäudedämmung zum 1.1.2014 und zum 1.1.2016 um jeweils zehn Prozent an. Das Ziel, den Jahres-Primärenergiebedarf bei Neubauten um 12,5 Prozent zum 1.1.2014 und um weitere 12,5 Prozent zum 1.1.2016 zu senken, könne erreicht werden, so Römer: „Mit den fortgeschriebenen Berechnungssätzen der DIN 18599, die den erneuerbaren Anteil bereits bei der Energiegewinnung berücksichtigt, ist das möglich. Außerdem werden die durchschnittlichen Dämmstoffstärken in diesem Zeitraum um jeweils etwa zwei Zentimeter anwachsen; ein Dreischeiben-Wärmeschutz wird nicht zwangsläufig die Folge sein, aber immer häufiger die Regel werden.“ Mit den Regelungen der EnEV 2013 rückt das Ziel der Bundesregierung, den Energiebedarf von Gebäuden bis zum Jahr 2050 zu 80 Prozent aus erneuerbaren Energien abzudecken, in greifbare Nähe. „Zum einen, weil der Energiebedarf beinahe auf Passivhaus-Niveau reduziert wird“, so Römer, „zum anderen, weil die Energieerzeugung und -gewinnung wesentlich stärker auf Umweltenergie ausgerichtet werden.“

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Talk

Interview

„Es geht nicht nur darum, ein ‚nettes‘ Unternehmen zu sein.“

Machen gute Taten Unternehmen erfolgreicher? Vier Fragen an Prof. Dr. Linda O`Riordan, Expertin für Corporate Social Responsibility (CSR).

Warum ist es so wichtig, dass Unternehmen sich engagieren?

 

O'Riordan: Es gibt keine konkreten Beweise, die im Allgemeinen belegen, dass eine CSR-Strategie tatsächlich Gewinn bringt. Aber Unternehmen praktizieren dann nachhaltiges Management, wenn sie im Blick haben, ob sich ihre geschäftlichen Aktivitäten positiv auf ihr Umfeld auswirken. Und das, während sie gleichzeitig Gewinne in ihren Kernkompetenzen erwirtschaften. Dieser Ansatz gewährleistet, dass alle Ressourcen so eingesetzt werden, dass sie die besten Ergebnisse sowohl für das Unternehmen als auch für die Gesellschaft erzielen. Ich würde sagen, das ist einfach „good business“.

 

Was können Firmen mit ihrem CSR-Engagement erreichen?

 

O'Riordan: Eine CSR-Strategie bringt in Hinblick auf Führung, HR-Management und Kunden viele Vorteile mit sich. Wichtig ist, dass die Führungskräfte die Strategie leben. Nur so können sie auch ihre Mitarbeiter davon überzeugen und das Verhalten im Sinne der CSR-Strategie wird im Unternehmen zur Norm. Für die Mitarbeiter bedeutet das ein hohes Maß an Motivation: Sie erleben, dass sich ihr Unternehmen gemäß ihrer persönlichen Werte und Überzeugungen verhält. Schließlich ist CSR ein Faktor, der die Kauf­entscheidung von Kunden beeinflussen kann. Fallbeispiele zeigen, dass ein Kunde, der zwischen zwei ähnlichen Produkten wählen muss und Einblick in die Aktivitäten der Anbieter hat, sich für das Produkt des Unternehmens mit der CSR-Strategie entscheidet. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Unternehmen, die einer authentischen CSR-Strategie folgen, langfristig von Analysten und Investoren besser bewertet werden.

 

Wie können Unternehmen herausfinden, welches Engagement für sie das richtige ist?

 

O'Riordan: Der Dialog mit den Stakeholdern hilft dabei, das eigene Geschäft aus einer anderen Perspektive zu betrachten und neue Ideen zu entwickeln. Und das Engagement sollte nicht völlig losgelöst vom Kerngeschäft sein. Ein Pharmaunternehmen könnte sich beispielsweise für die Gesundheit der Menschen in einem Entwicklungsland einsetzen und dort über Hygiene aufklären oder Zugang zu wichtigen Medikamenten schaffen. Aber es geht bei CSR nicht nur darum, ein „nettes“ Unternehmen zu sein: Jedes CSR-Projekt sollte wie eine unternehmerische Angelegenheit behandelt werden. Es braucht konkrete Ziele, eine klare Planung, eine Fokussierung auf Ergebnisse und eine Erfolgskontrolle.

 

Wann ist unternehmerisches Engagement glaubhaft und wann nicht? 

 

O'Riordan: Nur auf der eigenen Webseite zu erzählen, wie toll man ist, bringt natürlich nichts – langfristiges Engagement ist gefragt. Authentische CSR-Aktivitäten sind dauerhaft angelegt und nutzen die eingesetzten sozialen und ökologischen Ressourcen nachhaltig. Es geht also nicht nur darum, Geld an soziale Institutionen zu spenden, sondern einen CSR-Grundgedanken im Unternehmen zu etablieren, der zum integralen Bestandteil sämtlicher Handlungen und Unternehmensabläufe wird. Die CSR-Strategie muss mit der Unternehmensstrategie verbunden werden. Nicht glaubhafte CSR-Aktivitäten sind kurzfristig oder Bestandteil einer PR- oder Marketing-Kampagne, die in keinem Zusammenhang stehen und isoliert sind von den Kernkompetenzen und Aktivitäten des Unternehmens. Das sind auch üblicherweise die Projekte, die zuerst Sparmaßnahmen zum Opfer fallen. Das ganze Thema CSR steckt zwar heute noch in den Kinderschuhen, aber es ist sinnvoll, wenn Unternehmen eine gute Beziehung zur Gesellschaft herstellen – in der Hoffnung, dass dieses Engagement dann eine Art „Versicherung“ bietet, die von Kunden und Investoren erkannt wird. Auch dann, wenn es mal Kritik für ein Unternehmen hagelt. 

Im Gespräch

CSR-Management im Fokus

Prof. Dr. Linda O’Riordan leitet das internationale KompetenzCentrum für Corporate Social Responsibility (KCC) der FOM Hochschule. Der „Think-tank“ für Wissenschaftler fokussiert im Dialog mit Management-Experten und Führungskräften die Themen CSR-Management-Forschung und Wirtschaftsethik. Dr. Linda O’Riordan ist Professorin für International Management an der FOM Hochschule in Essen und lehrt in den Fächern Business Strategy, Intercultural Management sowie Marketing and Customer Relationship Management. Darüber hinaus ist sie als Gastdozentin an der Fachhochschule und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf tätig.

 

Mehr zum Thema

KompetenzCentrum für Corporate Social Responsibility
FOM Hochschule
Unternehmenswerte: CSR Made in Germany 

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Engagement

Visionen für Köln

Kaum eine Stadt in Deutschland leidet noch heute so stark unter den Folgen des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg wie Köln. „Betrachtet man die Innenstadt, so bietet sie ein recht zerklüftetes Bild. Die großen Lücken, die der Zweite Weltkrieg gerissen hat, sind schlecht vernarbt und der Nachkriegsstädtebau hat neue Schneisen geschlagen, die den Organismus der Stadt schwer belasten“, sagt Paul Bauwens-Adenauer, geschäftsführender Gesellschafter der Bauwens Unternehmensgruppe.

 

„Das Bild der Stadtentwicklung der nächsten 20 Jahre.“

 Paul Bauwens-Adenauer

 

Damit die rheinische Metropole in Zukunft wieder attraktiver für Bürger und Besucher wird, hat der Verein „Unternehmer für die Region Köln e. V.“ einen Masterplan für die Entwicklung der Kölner Innenstadt initiiert und finanziert. Dieser ist dann in gemeinsamer Arbeit der Stadt Köln mit dem Büro Albert Speer und Partner entstanden. Die Bauwens Unternehmensgruppe unterstützt den Masterplan als Sponsor. „Er skizziert als ‚Regiebuch der künftigen Entwicklung‘ das Bild der Stadtentwicklung der nächsten 20 Jahre“, so Paul Bauwens-Adenauer, Vorsitzender des Vereins „Unternehmer für die Region Köln e. V.“ Aufgabe des Masterplans ist es nicht, Köln neu zu erfinden, sondern bestehende Ideen zu einem schlüssigen Gesamtkonzept zusammenzufügen. Dabei werden auch demografische und wirtschaftliche Entwicklungen berücksichtigt. Das Konzept soll von Politik, Verwaltung, Bürgerschaft und Wirtschaft getragen werden, deshalb sind alle Gruppen an dem Prozess beteiligt.

 

Mehr als 30 Projekte

 

Zu den mehr als 30 Projekten des Masterplans zählen die Neugestaltung des Rheinboulevard Deutz, der Ringstraßen, des Eberplatzes und des Barbarossaplatzes. Der L.-Fritz-Gruber-Platz ist bereits umgestaltet: Nach rund viermonatiger Bauzeit ist der Platz in der Innenstadt seit Ende September 2012 für die Öffentlichkeit freigegeben. Früher wurde er als Parkplatz genutzt, jetzt sorgt ein ungewöhnliches Beleuchtungskonzept für ein sich ständig veränderndes Schattenspiel.

 

Masterplan Köln




 

Buch-tipp

Masterplan als Buch

Mit konkreten Beispielen, zahlreichen Bildern und Karten vermittelt Albert Speer in dem Buch „Der Masterplan für Köln“ seine städtebaulichen Visionen und macht sie der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Hochkarätige Vertreter aus Kultur, Wirtschaft, Städtebau, Architektur und Politik kommen in dem Werk ebenfalls zu Wort.

 

  • Paul Bauwens-Adenauer/Ulrich S. Soénius (Hg.): Der Masterplan für Köln – Albert Speers Vision für die Innenstadt von Köln; 204 Seiten; Gebunden, 15 Euro, ISBN 978-3-7743-0436-9

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